Mitgliederinfo 01.2012

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

auch wenn der Alltag die meisten schon wieder eingeholt hat  und das neue Jahr über 3 Wochen alt ist, von hier aus die besten Wünsche für ein  gesundes und glückliches 2012.

Die  Vorstandsarbeit  hat sich im Jahr 2011 auf mehrere Projekte konzentriert. Herausragend für uns war im März die Gründung des Zentrums für Gesundung und Heilung (Centre for Recovery) in Banjul. Der Namenszusatz Deutsch-Gambisch stieß bei der Registrierung in Gambia auf Widerstand, da er an ein offizielles zwischenstaatliches Projekt erinnern kann. Wichtig und entscheidend für den Vorstand war ein Arbeiten mit afrikanischen Partnern auf Augenhöhe und konkret  definierten Aufgaben.
Weiter richtungsweisend für uns war das Vorantreiben der Vernetzung mit anderen sich in Gambia, resp. Afrika, engagierenden Gruppen.
Daraus entstand u.a. die beschlossene Kooperation mit dem Stiftungsfond der Stadt Gengenbach für Burundi in Ostafrika. Gemeinsam mit Gambia hat Burundi eine für Afrika sehr hohe Bevölkerungsdichte auf relativ kleinem Terrain.
Bei einer Konferenz des Gambia-Netzwerks im Sommer in Wiesbaden war unser Kassierer Elmar Boelinger als Delegierter der Gambia-Afrika-Hilfe dabei. Hier kam es zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch vieler Gruppen, Initiativen und Vereine, die sich in Gambia engagieren.

 

Aktualisiert (Dienstag, den 24. Januar 2012 um 17:33 Uhr)

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Wer wir sind und was wir machen


Beinahe eine Milliarde Menschen unseres Globus leben unterhalb der sogenannten Armutsgrenze. Sie leiden unter Tuberkulose, Malaria, AIDS, verschmutztem Trinkwasser und chronischem Hunger. Alleine dieses Jahr werden acht Millionen dieser Menschen an vermeid- oder behandelbaren Krankheiten sterben; Umweltkatastrophen wie Wirbelstürme, extreme Dürreperioden und Erdbeben nicht eingerechnet.

dr_lemp

1999 verbrachten Dr. Gerhard Lemp und seine Frau Ruth Heinz ihren Urlaub in Gambia, einem der ärmsten Länder unseres Globus. Die dort herrschende Not ließ ihnen keine andere Wahl, als Hilfe anzubieten.

Ein Jahr später fuhren sie mit einem LKW durchs Land und verteilten gesammelte Spenden. Dinge, die bei uns Wegwerfartikel sind, waren dort heiß begehrt. Sie konnten mit eigenen Augen sehen, wie unser Überfluss in der Lage war, Lebens-qualität herzustellen, oder diese deutlich zu verbessern. Dieser Einsatz war nicht nur in Gambia von Interesse, auch in Deutschland wurde man auf die Hilfe aufmerksam.

Bis zum Jahr 2006 wurde erreicht, dass gespendete Hilfsgüter im Gesamtwert von etwa zwei Millionen Euro nach Gambia geflossen sind. 2005 organisierte Dr. Gerhard Lemp das erste Fußball-Freundschaftsspiel einer deutschen Dorfmannschaft gegen eine gambische Elf, die erste internationale Begegnung mit einem europäischen Team. Die Teilnehmer waren so begeistert, dass die Konsequenz dieses Aufenthaltes die Gründung des Vereins Gambia-Afrika-Hilfe e.V. war. Er ist mittlerweile vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt mit mehr als 260 aktiven Mitgliedern.

Aus der Satzung des Vereins
Wir sind der Überzeugung, dass Armut und viele Krankheiten wie Malaria vermeidbar sind und überwunden werden können. Unser Augenmerk richtet sich insbesondere
• auf die Behandlung und die Vermeidung von Krankheiten
• auf den Ausbau gesundheitsfördernder Maßnahmen, wie etwa den Sport
• auf Maßnahmen, die der Unversehrtheit und der Gleichstellung von Frauen dienen
• sowie der Ausbildung von Kindern und Erwachsenen, als Voraussetzung für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten.

Unser Ziel ist die unbürokratische und uneigennützige Hilfe zur Selbsthilfe.

Aktualisiert (Dienstag, den 22. Februar 2011 um 09:53 Uhr)

 
Das Wetter in Gambia
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